Donnerstag, 20. Oktober 2016

Immer weiter im Busch...

Den heutigen Tag, wir wissen bereits nicht mehr, der wievielte es mittlerweile ist, verbrachten wir zum großen Teil auf Südaustraliens Highways. Da es in Margaret River nicht viel zu sehen gab, machten wir uns nach einer kalten Nacht auf einem Supermarktparkplatz auf zum Cape Leeuwin, der südwestlichen Spitze des Landes. Dort besichtigten wir aus weiter Ferne den berühmten weißen Leuchtturm, der als größter in ganz Australiens gilt. Leider machte uns ein Mountainbikerennen einen Strich durch die Rechnung, sodass wir den berühmten Leuchtturm nur aus der Ferne erspähten. Der weitere Weg führte uns nach Pemberton, wo wir durch einen Nationalpark irrten und Emus sahen. Der Weg nach Walpole, eine 300 Einwohner Stadt an der Südküste des roten Kontinents, sollte unseren Adrenalinpegel erneut an sein Maximum treiben. Nach all dem Herzrasen, das Conny uns in den vergangenen Tagen bereitet hatte, konnte sie es auch heute nicht lassen. Nachdem wir in Pemberton guter Dinge und mit halben Tank ins besagte Walpole aufbrachen, sollte es diesmal der Sprit sein, der uns nach einigen Kilometern durch rote Landschaften Schnappatmungen bereitete. Mit fieberndem Blick auf dem Navi und anfeuernden Schreien für Conny, erreichten wir, nach 50 Kilometern in der Reserve, schweißgebadet die nächste Tankstelle. Auf der 200 Kilometer langen Fahrt dort hin begegneten uns genau 2 Autofahrer und ein totes Känguru.






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